Ergebnisse aus der letzten Mitgliederversammlung (MV) vom 11.11.2021

Ergebnisse aus der letzten Mitgliederversammlung (MV) vom 11.11.2021

Der Aufsichtsratsvorsitzende Achim Baumeister begrüßte die Anwesenden. Der Aufsichtsratsvorsitzende forderte die Versammlung zu einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder auf.

Achim Baumeister übernahm die Versammlungsleitung und Thorsten Möller wurde als Schriftführer gewählt.

Zu 1: Beschlüsse der letzten Mitgliederversammlung bekannt geben
Für Mitglieder, die bei der letzten Mitgliederversammlung nicht dabei waren, wurden die gefassten Beschlüsse noch einmal verlesen.

Zu 2: Jahresabschluss 2019
Die Feststellung des Jahresabschlusses 2019 erfolgte ausnahmsweise aufgrund der Pandemie-Situation in 2020 durch den Aufsichtsrat. Die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 39.949,71€ für die Ergebnisrücklagen der Genossenschaft wurde mehrheitlich angenommen.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2019 mehrheitlich entlastet.

Zu 3: Bericht über die Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung 2019
Der vom Vorstand aufgestellte und vom Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss 2019 wurde vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V. (VdW) geprüft. Das Ergebnis dieser Prüfung wurde in einer Zusammenfassung von Egmont Unger vorgestellt.

Zu 4: Jahresabschluss 2020
Silvia Potrafke stellte die Zahlen des Jahresabschlusses für 2020 vor. Der Bericht des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss wurde von Egmont Unger vorgestellt. Die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 6.033,36€€ für die Ergebnisrücklagen der Genossenschaft wurde mehrheitlich angenommen.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2020 mehrheitlich entlastet.

Zu 5: Wahl von Vorstandsmitgliedern
Die Amtszeit aller bisherigen Vorstandsmitglieder ist abgelaufen. Silvia Potrafke stellte die Arbeit und Aufgaben des Vorstands vor. In den Vorstand wiedergewählt wurden Klaus Hau, Patricia Mentzen und Dagmar Herzog. Als neues Vorstandsmitglied begrüßen wir Fatma Esler.

Zu 6: Wahl von sechs Aufsichtsratsmitgliedern
Die Amtszeit von 6 Aufsichtsratsmitgliedern ist abgelaufen. Stefan Hübner stellte die Arbeit des Aufsichtsrates vor. In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Achim Baumeister, Stefan Hübner, Angela Kluge, Edith Füsers und Peter Pötter. Als neues Aufsichtsratsmitglied begrüßen wir Anna Lauta Akhaev.

Zu 7: Gewährung von Darlehen und Stundungen
Die Mitgliederversammlung musste festlegen, bis zu welcher Höhe Mietern eine Stundung eingeräumt werden darf. Silvia Potrafke stellte den Tagesordnungspunkt vor. Es wurden mehrere Beispiele zur Veranschaulichung präsentiert.

Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat lautete:
Stundungen für Mitglieder mit Dauernutzungsvertrag für Mietschulden oder Mieterbelastungen in Höhe von maximal 3 Monatsmieten zu zulassen. Die Raten sollen dann individuell mit dem Mieter anhand der finanziellen Möglichkeiten abgestimmt werden. Andere Darlehen sollen generell nicht vergeben werden. Die Mitgliederversammlung stimmte mehrheitlich für den Vorschlag.

Zu 8: Verschiedenes
Es kam die Nachfrage eines Mitgliedes zum Thema „Nachhaltigkeit“ und „Energiewende“ zum Stand der Dinge. Die Gremien sprachen sich dafür aus, das Thema weiterhin zu verfolgen

Es kam die Nachfrage eines Mitgliedes zum Thema „Fördertätigkeiten durch die Stadt Duisburg“. Aufgrund der Pandemie-Situation ist dieses Thema derzeit durch die Gremien nicht weiter bearbeitet worden.

Es gab einen Hinweis zur allgemeinen Verkehrssituation auf der Südstraße / Schlägelstraße. Mitglieder beschwerten sich über Verkehrsteilnehmer, die die genannten Straßen als „Rennstrecken“ missbrauchen. Grund sind fehlende Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in diesen Straßen. Abhilfe ist dringend erwünscht, um die Anwohner, insbesondere die Kinder zu schützen! Möglichkeit einer Unterschriftenkampagne wurde erörtert.

Nach einigen Abschlussworten durch Achim Baumeister endete die Mitgliederversammlung um 21.45 Uhr.

Duisburg, den 18.11.2021

(Diese Zusammenfassung beinhaltet Auszüge aus dem Protokoll von Thorsten Möller, gewählter Schriftführer der Mitgliederversammlung 11.11.2021)

Der zweite weiße Riese fällt

Der zweite „Weiße Riese“ fällt

Am Sonntag, den 05.09.2021 war es soweit und der zweite „Weiße Riese“ in Duisburg-Hochheide wurde gesprengt. Bereits im März 2019 wurde der erste „Weiße Riese“ gesprengt.

Um kurz nach 12.00 Uhr gab es einen lauten Knall, alle Schaulustigen und die Leute vor dem Fernseher hielten den Atem an und das Hochaus brach, wie vorher monatelang geplant, in sich zusammen. Innerhalb von Sekunden, war von dem 63 Meter hohen Hochhaus nichts mehr zu sehen. Die Polizei, die Feuerwehr, Hilfsorganisationen und das Bürger- und Ordnungsamt waren an diesem Tag vor Ort im Einsatz. In einem großen Radius um das Gebäude herum, wurden die Anwohner im Vorhinein evakuiert.

Die „Weißen Riesen“, viele Bewohner unserer Siedlung haben die Geschichte dieser Hochhäuser live miterlebt.

Vor den weißen Riesen standen dort weitere Zechenhäuser der Zeche Rheinpreußen. Nach dem Beginn des Zechensterbens in den 70er Jahren kaufte der Bauunternehmer Kun die Siedlung auf und ließ die Zechenhäuser an dieser Stelle in Hochheide abreißen. Circa 1.200 Häuser vielen dem Abriss damals zum Opfer. An dieser Stelle enstanden die „Weißen Riesen“. Nachdem das Bauunternehmen Kun Konkurs anmelden musste, kämpften die Siedlungsbewohner um den Erhalt der verbliebenen Zechenhäuser. Es wurden Häuser und Bagger besetzt, Plakate beklebt, eine Bürgerinitiative gegründet uvm. Welches Wort immer wieder fällt, wenn man über die Aktionen von damals spricht, ist das Wort „Hungerstreik“.  Die Bewohner führten mehrere Hungerstreiks vor dem Rathaus für den Erhalt der Siedlungshäuser durch.

Wer könnte sich heutzutage noch vorstellen für die eigene Wohnung in einen Hungerstreik zu gehen ?.

Für viele ist der Fall des zweiten Hochhauses wieder eine Erinnerung an die damalige Zeit. Ein weiteres Hochhaus wird in Zukunft noch fallen.

An der Stelle, wo die drei Hochhäuser standen soll in den kommenden Jahren eine Grünfläche mit Naherholungs- und Sportmöglichkeiten errichtet werden.

Wir als Genossenschaft sind bis heute stolz auf unsere Geschichte und die Bewohner, ohne die es die Rheinpreußensiedlung, wie wir sie heute kennen, gar nicht geben würde.

So lief die Sprengung des zweiten "Weißen Riesen" in Duisburg - Ruhrgebiet  - Nachrichten - WDR

Quelle Bild: https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/sprengung-weisser-riese-duisburg-112.html

Duisburg, den 08.09.2021

Fundstück des Monats (Archiv für alternatives Schrifttum)

Fundstück des Monats (Archiv für alternatives Schrifttum)

Das Archiv für alternatives Schrifttum hat vor Kurzem für ihren Oktoberbeitrag erneut die Rheinpreußensiedlung ausgewählt. Das Thema des Beitrags war der Punktekatalog zur Berechnung der Selbsthilfearbeiten, die die Bewohner zu Zeiten der Grunderneuerung leisten mussten.

Unter nachfolgendem Link, kann der Beitrag bei Interesse gelesen werden.

http://afas-archiv.de/fundstuck-des-monats/

Duisburg, den 06.11.2020

Mitgliederversammlung 2020 abgesagt

Wir verfolgen die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie aufmerksam und nehmen das Thema sehr ernst. Die Gesundheit unserer Mitglieder und unserer Mitarbeiter hat dabei höchste Priorität.

Aufsichtsrat und Vorstand haben gemeinsam nach reiflicher Überlegung beschlossen, die diesjährige Mitgliederversammlung ausfallen zu lassen. Die Einhaltung der geltenden Bestimmungen hinsichtlich Mindestabstand, Hygiene- und Versammlungsregeln ist nach übereinstimmender Ansicht der Gremien an den uns zur Verfügung stehenden Veranstaltungsorten nicht gegeben.

Alle Mitglieder werden in Kürze schriftlich informiert.

 

Duisburg, den 21.10.2020

 

Zum Tod von Karin Powileit

von S. Hübner

Liebe Karin,
Du bist plötzlich und unerwartet von uns gegangen.
Du warst noch so voller Tatendrang, so voller Optimus, so der Zukunft zu gewandt, so dass wir mit Dir nicht über das gesprochen haben, was Du für uns getan hast. Wir haben mit Dir über Deine Ideen diskutiert, mit Hilfe der Architektur unsere verelendeten Städte wieder zu menschlichen Wohnquartieren zu machen.
Und da bist Du Dir über viele Jahrzehnte treu geblieben. Du hast dem Drang widerstanden, Architektur als ein Mittel einzusetzen, das Alte hinwegzufegen. Du hast der Versuchung widerstanden an Stelle des Alten, Leuchttürme modernen Wohnens und Arbeitens zu erschaffen, die selten ihren Zweck erfüllen, aber dafür den Namen des Architekten verewigen.
Du, liebe Karin, hast den Prozess des Erhaltens und Bewahrens als Berufung der Architektin gelebt.
Du hast uns geholfen, beim Kampf des kleinen Rheinpreußen gegen die übermächtigen Weißen Riesen, die menschliche Dimension in den Mittelpunkt zu stellen.
In Bezug auf die Größenverhältnisse und das soziale Miteinander.
Das Konzept, die Siedlung zur erhalten aber im selben Atemzug das Wohnen angenehmer zu machen, hast Du mit all Deiner Schaffenskraft umgesetzt.
Du hast nicht von oben herab gesagt, wie wir etwas machen müssen, Du hast uns mitgenommen auf dem langen, oft schwierigen Weg der Entscheidungsfindung. Du hast erklärt, vermittelt und neue Ideen ins Spiel gebracht.
Bestimmt warst Du oft verzweifelt, wegen der Sturheit der Genossen,
bestimmt bist oft spät in der Nacht – nach endlos langen Sitzungen – nachhause gefahren und hast Dich gefragt, warum Du Dir diesen Tort eigentlich antust.
Und wenn Du jetzt noch die Gelegenheit hast, einen Blick auf die Rheinpreußensiedlung zu werfen, wirst Du sehen, dass es Dir gelungen ist, eine Brücke zu schlagen – Eine Brücke vom frühen 20. Jahrhundert in das 21.
Die Menschen in Rheinpreußen leben nun in einer grünen Oase, in bezahlbaren, selbstverwalteten Wohnungen. Sie können den Komfort der Moderne genießen. Aber bei jedem Blick aus dem Fenster, bei jedem Gang auf die Straße, erleben Sie die Geschichte, die Kontinuität und die Veränderung.
Und alles in einem sozialen Miteinander, dass auf mehr als hundert Jahre Integration und Solidarität von Bergleuten aus vielen verschieden Nationen beruht.
Und an dieser Stelle sagen wir Danke, liebe Karin. Und wenn wir durch die Siedlung gehen, werden wir die Häuser leise lächeln sehen, denn sie wissen, dass sie die Kraft für die nächsten hundert Jahre, deinem Willen zur Erhaltung und Bewahrung verdanken.

Bewohner der Rheinpreußensiedlung und
die Wohnungsgenossenschaft Rheinpreußensiedlung e.G.

Neue Satzung 2019

Neue Satzung

Liebe Genossenschaftsmitglieder,

jetzt gibt es eine neue Satzung für die Genossenschaft. Das Amtsgericht Duisburg hat mit Datum vom 04.07.2019 unserer Satzung zugestimmt, die damit rechtskräftig wird. In der Mitgliederversammlung am 20.03.2019 haben die Mitglieder die neue Satzung beschlossen.

Ein Exemplar der neuen Satzung erhalten Sie hier als Download. Die alte Satzung wird damit ungültig.

Download: Satzung Wohnungsgenossenschaft Rheinpreußensiedlung eG

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne, unter Tel. 02066 / 41015 oder über unsere E-Mail Adresse

info@wgrps.de zur Verfügung.

 

Ergebnisse aus der letzten MV 13.11.19

Ergebnisse aus der letzten Mitgliederversammlung (MV) vom 13.11.2019

In der MV vom 13.11.2019 stellte der Vorstand den Geschäftsbericht 2019 der Mitgliederversammlung vor. Der Aufsichtsrat berichtete zum Jahresabschluss.

Es fanden Aufsichtsrats- und Vorstandswahlen statt. In den Aufsichtsrat wieder gewählt wurden Thorsten Möller und Klaus-Dieter Juchnewski. Als neues Aufsichtsratsmitglied begrüßen wir Egmont Unger.

Da bisher sechs nicht geschäftsführende Vorstandsmitglieder und ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied tätig waren, wurde der Antrag gestellt, die Anzahl der sechs nicht geschäftsführenden Vorstandsmitglieder (§21 (1) Satzung) auf vier nicht geschäftsführende Vorstandsmitglieder zu reduzieren. Dem Antrag auf Reduzierung der Anzahl von Vorstandsmitgliedern stimmten die Mitglieder zu.

In den Vorstand wieder gewählt wurden Klaus Hau, Dagmar Herzog und Patricia Mentzen. Neu in den Vorstand gewählt wurde Barbara Baier.

Den Präsentkorb gewann Achim Baumeister.

„Bergmanns-Ampel“

„Bergmanns-Ampel“

Bereits am Donnerstag, den 11.10.2018 wurde die weltweit erste Ampel mit grünen und roten „Bergmännchen“ vor dem Duisburger Zoo eingeweiht. Damals wurde bereits verkündet, dass weitere fünf Ampeln in der Umgebung folgen sollen. Im Dezember 2018 stellte die letzte Zeche die Förderung der Steinkohle ein. Die „Bergmännchen“ sollen an die Zeit der Zechen erinnern, sodass diese niemals in Vergessenheit gerät.

Passend zu unserer „ehemaligen Bergarbeitersiedlung“ wurde dann auch in der Nähe unserer Siedlung eine Ampelanlage mit den grünen und roten Ampelmännchen versorgt.  An der Ecke Moerser Straße/Duisburger Straße in Homberg erleuchten nun auch die „Bergmännchen“ seit mehreren Wochen die Kreuzung.

An folgenden Stellen werden weitere „Bergmännchen“ die Straßen erleuchten:

  • Friedrich-Ebert-Straße/Hildegard-Bienen-Straße/Friedrich-Ebert-Platz in Walsum
  • Duisburger Straße,/Gehrstraße in Hamborn
  • Auf dem Damm/Gabelsberger Straße in Meiderich/Beeck
  • Krefelder Straße, Friedrich-Alfred-Straße in Rheinhausen

  

(Quelle: https://www.nrz.de/staedte/duisburg/west/bergmannampel-auch-fuer-asterlagen-beantragt-id216323179.html)

 

Seniorenlotsen Hochheide

Seniorenlotsen Hochheide

Wir sind dabei!

 

Warum?

Wir werden immer älter. Auch in unserem Stadtteil Homberg-Hochheide.

 

Wozu?

Es gibt viele Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Menschen. Wir arbeiten zusammen, um Ihnen den Weg zu Rat und Hilfe zu erleichtern.

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