Ergebnisse aus der letzten Mitgliederversammlung (MV)

Ergebnisse aus der letzten Mitgliederversammlung (MV) vom 15.11.2017

 

Dagmar Herzog und Silvia Potrafke stellten gemeinsam zum Jahresabschluss 2016 vor. Anschließend erfolgte der Bericht durch den Aufsichtsrat. Der Jahresabschluss wurde durch die Mitgliederversammlung festgestellt. Die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von 22.470,25€ für die Ergebnisrücklagen der Genossenschaft wurde mehrheitlich angenommen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden mehrheitlich entlastet.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg mussten anteilig die Abfallgebühren für die Jahre 2012 bis 2016 erstatten, welche fehlerhaft berechnet wurden. Die Gutschriften werden über die Mietforderung erstattet.
Es gab durch die Mitgliederversammlung Anregung zu zukunftsorientierten Maßnahmen bei Modernisierung und erneuerbare Energien, außerdem die Anstellung von eigenen Handwerkern. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben sich gemeinsam mit den Themen beschäftigt und dazu berichtet.


Eigener Handwerker:

Die Anstellung eines eigenen Handwerkers wurde betrachtet. Eine Berechnung ergab keinen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber einer Fremdvergabe von Arbeiten. Es wäre ein „Multifunktions-Handwerker“ für die Aufgaben (z.B. Maler, Sanitär, Elektro, Maurer) in der Genossenschaft nötig, um einen eigenen Handwerker das ganze Jahr in Vollzeit beschäftigen zu können. Diesen Handwerker gibt es nicht am Arbeitsmarkt. Darüber hinaus müssten Verpflichtungen aus Sicht des Arbeitsrechts, der Arbeitssicherheit, Gefahrstoffrecht, etc. erfüllt werden, was einen hohen Verwaltungsaufwand erfordern würde.

Erneuerbare Energien / zukunftsorientierte Modernisierungen:
Kontakt zur Energieagentur NRW wurde aufgenommen. Der zuständige Sachbearbeiter wird, nach einer Info über die Denkmalschutzbestimmungen durch die Genossenschaft, Vorschläge über die Möglichkeiten in der Rheinpreußensiedlung unterbreiten. Derzeit werden Anregungen gesammelt. Mit dem Energieberater werden dann Informationsveranstaltungen für Interessierte vereinbart werden.

In der vorherigen Mitgliederversammlung wurden Fragen gestellt, welche nun beantwortet wurde:
a) Bericht: Wartung der Rauchmelder durch einen externen Anbieter.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben sich mit der Vergabe der Wartung durch einen externen Anbieter beschäftigt. Derzeit haben sich die Mieter verpflichtet, die Wartung durchzuführen. Es wurden rund 1250 Rauchmelder an die Mieter ausgegeben. Eine externe Vergabe würde rund 3,70€ pro Rauchmelder kosten und über die Mietnebenkosten den Mietern belastet werden. Momentan werden wir bei der Wartung durch die Mieter bleiben.
b) Bericht: Kooperationspartner der Genossenschaft.
•    Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen (VdW)
•    Rheinpreußenhaus e.V.
•    Mitglied in drei Arbeitsgemeinschaften der Wohnungsgenossenschaften in Duisburg und am Niederrhein
•    Seniorenlotsen e.V.
•    Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V.

Den Präsentkorb gewamm Frau Böhm. Das Gewinnspiel aus der Siedlungszeitung „Op de Dörpel“ und damit den Einkaufsgutschein im Wert von 10 € gewann Frau Zeuge.

•    Ein Mitglied gab die mangelhafte Ausführung der Malerarbeiten zu Protokoll. Der Fall wird betrachtet. Ein Bericht über den Fall wird für die nächste Mitgliederversammlung angekündigt.
•    Ein Mitglied macht einen Vorschlag zur Postverteilung der Genossenschaft in der Rheinpreußensiedlung. Manche Haushalte bekommen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bis zu vierfach den gleichen Anhang, bspw. den Geschäftsbericht zugestellt. Unsere Satzung sieht vor, dass jedes Genossenschaftsmitglied das Recht auf Information hat. Darüber hinaus greift hier eventuell das Postgeheimnis. Die Frage wird aus rechtlichen Gründen an die Prüfer des Genossenschaftsverbandes gerichtet werden.
•    Silvia Potrafke gibt der Mitgliederversammlung bekannt, dass das Grundstück neben dem Bauplatz (Steigerstr. 18) des Regiebetriebs ab dem 01.01.2018 wieder verpachtet werden kann. Falls jemand Interesse hat, das Grundstück zu nutzen oder eine Verwendung hat, soll sich im Büro der Genossenschaft melden. Es handelt sich um ein Gartengrundstück, dass nicht bebaut werden darf. Darüber hinaus muss die Hecke / Bäume gepflegt und der Bürgersteig gereinigt werden.